7
April
2008

Schweigsamkeit

Am vergangenen Wochenende war ich in der Barock- und Bischofsstadt Fulda. Eine katholische Kommunität und eine Freikirche hatten mich eingeladen. Nach zwei Seminaren, einem Inspirationsabend für einen ökumenischen Gebetskreis und einer Predigt kehrte ich nicht ohne Erinnerungsgeschenke – darunter die Regel des heiligen Benedikt – wieder heim.

In dieser Regel fand ich folgende Anweisung:

Die Schweigsamkeit

Man soll der Schweigsamkeit zuliebe bisweilen sogar auf gute Gespräche verzichten.

Albernheiten aber, müßiges und zum Gelächter reizendes Geschwätz verbannen und verbieten wir für immer und überall.

Die Regel des heiligen Benedikt 6,2.8

In dieser Hinsicht finde ich, dass ich in den letzten 7 Tagen meinen Blog gut benediktinisch geführt habe. Nun kehre ich an meine Tafel zurück, und da ich kein Gelübde abgelegt habe, wird es demnächst weder an “guten Gesprächen” noch an “Albernheiten … müßigem und zum Gelächter reizendem Geschwätz” fehlen.

2 Kommentare

  1. Günter J. Matthia:

    Das weckt ja Hoffnung auf ein Ende der Fastenzeit an Hasos Tafel. Man fühlt sich schon ganz unterernährt…

  2. Micha/JF Chemnitz:

    hmm. Sind die Benediktiner wirklich so humorlos?

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