30
April
2010

Coffee

In den letzten Wochen hat ein größeres Projekt mich zuverlässig vor Müßiggang und Allotriatreiben geschützt. Doch nun küsst mich mit der Muße auch wieder die Muse, und wie käme ich ihr besser nach, als meinen Freund und Begleiter dieser Zeit angemessen zu würdigen – den Kaffee.

Und wie könnte ich den Kaffee angemessen würdigen, ohne [depone] zu erwähnen, der gerade ein löbliches Langzeitprojekt durchführt. Gewiss trinkt [depone] nicht mehr Kaffee als ich, aber er postet fleißiger darüber. 365 Tassen heißt sein Album auf Flickr, auf das er jeden Tag eine neue Abbildung einer Tasse voll edlen Koffeins hochlädt. So verteilt kommt er pro Monat ungefähr auf eine Tages-Dosis, mit deren Anblick ich meine Leser sicher auf den Weg zur nächsten Kaffeemaschine schicke.

Download

[Damit alles seine Richtigkeit hat, weise ich darauf hin, dass alle diese schönen Bilder unter dieser Creative Commons License stehen, die mich anweist, sie unter ebenderselben zu veröffentlichen.]

Nicht nur für die Arbeit ist der Kaffee wie geschaffen. Auch aus einigen der wichtigsten Stunden des Lebens ist er nicht wegzudenken, wie diese evolutionäre Assimilation zeigt:

Coffeedienst 

Sollte diese Formähnlichkeit Zufall sein? Nein. Das ist Intelligent Design. Was daraus für die theologische Legitimität von Gottesdiensten folgt, in denen kein Kaffee gereicht wird, überlasse ich dem Urteil des Lesers.

5 Kommentare

  1. Magnus:

    Nach Alternative Worship jetzt auch noch Alternative Abendmahl? Kaffee und Kekse, wer krank ist, darf auch dippen.

  2. derLobpreisleiter:

    Wenn man jetzt noch die beiden ff von Coffee spiegelt, dann wäre das Ergebnis eine nahezu vollkommene Überlappung. Als Jungskaffeetrinker (bin vor ca. 7 Jahren von Kakao auf Kaffe gewechselt) finde ich solche Betrachtungen sehr inspirierend.

  3. Depone:

    yeah!
    und trinkst du wirklich 30 tassen kaffee am tag?
    das merke ich mir, und sags jedem der denkt ich würde viel kaffee trinken.
    in diesem sinne – prost.

  4. haso:

    @depone: “in einer überflussgesellschaft gehört die übertreibung zur normalität” (ernst ferstl). 30 sind schon extrem – aber 20 sind´s.

  5. Peter:

    die Bilder machen Appetit

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