April
2007
Zwei Frauen, die mich gestern beeindruckt haben
1. Susanne Geske
Susanne Geske, Witwe des bei einem Überfall auf einen christlichen Verlag im türkischen Malatya ermordeten Deutschen Tilmann Geske (45), hat den Mördern vergeben. In einem Interview mit dem türkischen Fernsehsender ATV wählte sie dazu ein Wort, das Jesus Christus über seine Peiniger am Kreuz gesagt hatte: „Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Die Mutter von drei Kindern im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren fügte hinzu: „Ich habe keinerlei Rachegedanken.“ Dem Sender zufolge will die Frau, die seit rund zehn Jahren in der Türkei lebt, in Malatya bleiben.
Quelle: idea
2. Christa von Mirbach
Christa von Mirbach ist die Witwe von Andreas von Mirbach, der gestern vor 32 Jahren bei einem Überfall auf die Deutsche Botschaft in Stockholm ermordet wurde.
Nach Andreas’ Tod hatte ich erwogen, mit den Tätern im Gefängnis über ihre Schuld zu sprechen. Ich wollte nicht etwa mit ihnen diskutieren, was sie zu ihren Taten motiviert hatte. Nein, ich wollte ihnen eine Möglichkeit aufzeigen, wie sie mit ihrer Gewissenslast umgehen könnten. Auch sie mußten – so dachte ich – von den furchtbaren Bildern ihrer Handlungen verfolgt werden. Ich wollte ihnen davon berichten, daß es einen Gott gibt, der durch Jesus Christus Schuld vergibt und die Möglichkeit zu einem Neuanfang schenkt.
Quelle: Anne Siemens, Für die RAF war er das System, für mich der Vater, München 2007, S. 70.
Haso



Echt stark. Ich habe großen Respekt vor diesen Frauen und vor ihrem Glauben.
Wow… wirklich beeindruckend.
Es zeigt, wie wichtig Vergebung ist. Und dass es wirklich möglich ist, sogar Menschen zu vergeben, die einem schwerstes Leid zugefügt haben.
Ich frag mich nur, warum wir es noch nicht einmal schaffen, kleine kinkerlitzchen zu vergeben (zumindest geht es mir so…)
Gottes Segen dir
)
Gruß
Zissy
[...] Verfasst von reinald am 27. April 2007 Hier habe ich zwei Links, die das was ich in den letzten Beiträgen geschrieben habe ein bisschen unterstreichen: a) die Auswirkungen von Religion b) die Auswirkungen des Evangeliums! [...]