Mai
2007
Die profetische Gemeinde
Die Gemeinde ist gleichzeitig eine pastorale und eine profetische Gemeinschaft. Als pastorale Gemeinschaft dient sie den Anliegen der Menschen mit göttlichen Mitteln. Als profetische Gemeinschaft vertritt sie die Anliegen Gottes in der Welt.
Die Vorbilder der profetischen Gemeinde sind die Profeten der Bibel. Die Vielfalt und Weite ihres Auftrags weist auf die Vielfalt und Weite des Auftrags der Gemeinde hin.
Profeten halfen durch Gesichte einzelnen Menschen, verlorenes Vieh wiederzufinden [1]. Profeten bestimmten durch ihre Worte das Schicksal großer Reiche [2].
Profeten saßen als göttliche Ratgeber auf der Regierungsbank des Königs [3]. Profeten saßen lautstark auf der Oppositionsbank, wenn der König seine Macht missbrauchte [4].
Profeten waren am Hof salonfähig [5]. Profeten waren Outcasts, den Wahnsinnigen gleichgeachtet [6].
Profeten verkündeten individuelles Heil [7]. Profeten predigten soziale Gerechtigkeit [8].
Profeten durchschauten die Vergangenheit und die Gegenwart und geißelten, was andere schönredeten [9]. Profeten sahen die Zukunft und kündigten sie an [10].
Profeten klagten an und redeten vom Gericht [11]. Profeten verkündeten Heil und göttliches Erbarmen [12].
Profeten weissagten in Prosa [13]. Profeten weissagten in Poesie [14].
Profeten waren Menschen des Wortes [15]. Profeten handelten auf seltsame Weise zeichenhaft [16].
Profeten waren Analytiker [17]. Profeten waren Ekstatiker [18].
Profeten wirkten gewaltige Wunder [19]. Profeten sahen hinter scheinbar natürlichen Abläufen verborgene Kräfte [20].
Profeten schauten die jenseitige Welt [21]. Profeten gestalteten die diesseitige Welt [22].
Profeten empfingen ihre Botschaft durch Visionen und Begegnungen mit dem Göttlichen [23]. Profeten fanden ihre Botschaft in sich vor, als Drang ihres eigenen Herzens, dem sie folgen mussten [24].
So redete Gott “vorzeiten vielfach und auf vielerlei Weise zu den Vätern durch die Profeten” (Hebräer 11,1). Doch zu uns redete er “durch den Sohn” (Hebräer 11,2), der alle diese profetischen Spektralfarben in sich aufnimmt und zum hellen Licht göttlichen Redens in der Welt vereint.
Der Leib des Christus ist unvollständig, wo einzelne dieser profetischen Funktionen fehlen. Der Leib des Christus uneins, solange sich diese profetischen Funktionen auf getrennte Gemeinschaften verteilen.
Die Gemeinde, wie Christus sie vollendet, hilft dem einzelnen Schwachen, und sie ist eine Stimme im Land.
Sie betet für die Regierung, aber wenn die Regierung Unrecht tut, widersteht sie ihr.
Sie hat einen guten Ruf, und sie ist bereit, ihren guten Ruf zu riskieren.
Sie führt den einzelnen zum Glauben, und sie engagiert sich für Gerechtigkeit in der Gesellschaft.
Sie sagt über die Gegenwart, was sonst keiner sehen will, und sie weiß über die Zukunft, was sonst keiner sehen kann.
Sie ruft zur Buße, und sie verkündigt doch den Gott, der für jeden Menschen ist.
Sie redet Klartext, und sie redet durch Kunst.
Sie ist eine Gemeinde des Wortes, und sie weckt durch schockierende Aktionen auf.
Sie ist bei klarem Verstand, und sie ist außer sich.
Sie tut erstaunliche Wunder, und sie erkennt Gottes Hand in alltäglichen Vorgängen.
Sie hat Zugang zum Himmel, und sie dient der Erde.
Gott offenbart sich ihr, und sie spricht und handelt aus der Fülle des Herzens.
Die profetische Gemeinde ist ein Ausdruck davon, dass Gott in der Welt ist.
Anmerkungen:
[1] 1. Samuel 9,3-6
[2] Jeremia 1,9-10
[3] 2.Samuel 7,1-3
[4] 1.Könige 21,17-24
[5] Daniel 2,48-49
[6] Jeremia 29,26
[7] Habakkuk 2,4
[8] Jeremia 22,3
[9] Maleachi 1,6-8
[10] Jeremia 25,8-12
[11] Amos 8,1-2
[12] Jeremia 31,31-34
[13] Jeremia 7,1-15
[14] Jesaja 5,1-7
[15] Jeremia 23,29
[16] Jesaja 20,2; Hesekiel 4,1-13
[17] Hesekiel 22,24-29
[18] 1.Samuel 10,10-13
[19] 1.Könige 17,17-22; 2.Könige 2,14
[20] Amos 3,6
[21] Jesaja 6,1-7
[22] 1.Könige 1,11ff
[23] Hesekiel 1-2
[24] Jeremia 20,9
Haso
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auuhauerha – peha, bitte.
okay, march., noch einmal für dich
Die Gemeinde ist gleichzeitig eine pastorale und eine prophetische Gemeinschapht. Als pastorale Gemeinschapht dient sie den Anliegen der Menschen mit göttlichen Mitteln. Als prophetische Gemeinschapht vertritt sie die Anliegen Gottes in der Welt.
Die Vorbilder der prophetischen Gemeinde sind die Propheten der Bibel. Die Vielphalt und Weite ihres Auphtrags weist auph die Vielphalt und Weite des Auphtrags der Gemeinde hin.
Propheten halphen durch Gesichte einzelnen Menschen, verlorenes Vieh wiederzuphinden [1]. Propheten bestimmten durch ihre Worte das Schicksal großer Reiche [2].
Propheten saßen als göttliche Ratgeber auph der Regierungsbank des Königs [3]. Propheten saßen lautstark auph der Oppositionsbank, wenn der König seine Macht missbrauchte [4].
Propheten waren am Hoph salonphähig [5]. Propheten waren Outcasts, den Wahnsinnigen gleichgeachtet [6].
Propheten verkündeten individuelles Heil [7]. Propheten predigten soziale Gerechtigkeit [8].
Propheten durchschauten die Vergangenheit und die Gegenwart und geißelten, was andere schönredeten [9]. Propheten sahen die Zukunpht und kündigten sie an [10].
Propheten klagten an und redeten vom Gericht [11]. Propheten verkündeten Heil und göttliches Erbarmen [12].
Propheten weissagten in Prosa [13]. Propheten weissagten in Poesie [14].
Propheten waren Menschen des Wortes [15]. Propheten handelten auph seltsame Weise zeichenhapht [16].
Propheten waren Analytiker [17]. Propheten waren Ekstatiker [18].
Propheten wirkten gewaltige Wunder [19]. Propheten sahen hinter scheinbar natürlichen Abläuphen verborgene Kräphte [20].
Propheten schauten die jenseitige Welt [21]. Propheten gestalteten die diesseitige Welt [22].
Propheten empphingen ihre Botschapht durch Visionen und Begegnungen mit dem Göttlichen [23]. Propheten phanden ihre Botschapht in sich vor, als Drang ihres eigenen Herzens, dem sie pholgen mussten [24].
So redete Gott “vorzeiten vielphach und auph vielerlei Weise zu den Vätern durch die Propheten” (Hebräer 11,1). Doch zu uns redete er “durch den Sohn” (Hebräer 11,2), der alle diese prophetischen Spektralpharben in sich auphnimmt und zum hellen Licht göttlichen Redens in der Welt vereint.
Der Leib des Christus ist unvollständig, wo einzelne dieser prophetischen phunktionen phehlen. Der Leib des Christus uneins, solange sich diese prophetischen phunktionen auph getrennte Gemeinschaphten verteilen.
Die Gemeinde, wie Christus sie vollendet, hilpht dem einzelnen Schwachen, und sie ist eine Stimme im Land.
Sie betet phür die Regierung, aber wenn die Regierung Unrecht tut, widersteht sie ihr.
Sie hat einen guten Ruph, und sie ist bereit, ihren guten Ruph zu riskieren.
Sie phührt den einzelnen zum Glauben, und sie engagiert sich phür Gerechtigkeit in der Gesellschapht.
Sie sagt über die Gegenwart, was sonst keiner sehen will, und sie weiß über die Zukunpht, was sonst keiner sehen kann.
Sie rupht zur Buße, und sie verkündigt doch den Gott, der phür jeden Menschen ist.
Sie redet Klartext, und sie redet durch Kunst.
Sie ist eine Gemeinde des Wortes, und sie weckt durch schockierende Aktionen auph.
Sie ist bei klarem Verstand, und sie ist außer sich.
Sie tut erstaunliche Wunder, und sie erkennt Gottes Hand in alltäglichen Vorgängen.
Sie hat Zugang zum Himmel, und sie dient der Erde.
Gott ophphenbart sich ihr, und sie spricht und handelt aus der phülle des Herzens.
Die prophetische Gemeinde ist ein Ausdruck davon, dass Gott in der Welt ist.
Anmerkungen:
[1] 1. Samuel 9,3-6
[2] Jeremia 1,9-10
[3] 2.Samuel 7,1-3
[4] 1.Könige 21,17-24
[5] Daniel 2,48-49
[6] Jeremia 29,26
[7] Habakkuk 2,4
[8] Jeremia 22,3
[9] Maleachi 1,6-8
[10] Jeremia 25,8-12
[11] Amos 8,1-2
[12] Jeremia 31,31-34
[13] Jeremia 7,1-15
[14] Jesaja 5,1-7
[15] Jeremia 23,29
[16] Jesaja 20,2; Hesekiel 4,1-13
[17] Hesekiel 22,24-29
[18] 1.Samuel 10,10-13
[19] 1.Könige 17,17-22; 2.Könige 2,14
[20] Amos 3,6
[21] Jesaja 6,1-7
[22] 1.Könige 1,11phph
[23] Hesekiel 1-2
[24] Jeremia 20,9
Wenn schon, dann aber konsequent lautgemalert:
phertritt
Phorbilder
phielphach
pherlorenes Phieh
Phergangenheit
phom
pherkündeten
Phätern
unphollständig
pherborgene Kräphte
phas soll das denn? phenn schon anfangen mit etymologisch-linguistischen phereinphachungen, dann richtich..
b=w=v=ph=f(=p?) .. so ungefähr…
aber davon ma abgesehen: Propheten (ja, diese schreibweise, basta!) waren cool und sind ganz schön abgegangen.
Müsst man wohl mal mehr wiederentdecken.
Heutzutage ists oft nur so ne Ansage im Gottesdienst “ich hatte da so ein Bild, 3 Erdbeerjoghurts fraßen einen Himbeerpudding, und das ganze geschah auf einem Boot aus Knäckebrot, welches auf einem See von Karamelsoße schwamm. Plötzlich kam ein Ufo in Form einer vegetarischen aber herzhaften und leckeren Pizza. Es schoss mit Knoblauchsalven und Chilistrahlen… und auf einmal mutierten die Erdbeerjoghurts zu Hefeweizen.” … so ähnlich.
(ehm, kann das sein dass ich grade HUnger hab… ehm – vielleicht)
Laberlaber…
jedenfalls muss das ma wieder mehr in den Alltag sowas.
Micha, ich hab’ die Auslegung.
Alle Geschmacksrichtungen durcheinander, also die Freaks singen vierteilige Choräle und die Katholen lesen aus der Volxbibel. Und das Ufo heißt: alle mal nach oben schauen.
Guten Appetit!
(P.S. mit deinem “Basta” bin ich auch einpherstanden!)