7
Juli
2007

Pastorale

Die Bibel ist Gottes Wort in dem Sinne, wie diese Beethoven-Partitur die Pastorale (Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68) ist.

Um Beethoven zu hören, braucht es etwas, was in Übereinstimmung mit diesen Noten steht, und doch mehr und anderes ist.

Immer wieder sagte Gott zu Israel: “Werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen …” Sie meinten, sie sollten nach seinen Noten spielen. Er meinte, sie sollten ihn singen hören und dann – angezogen von der Schönheit seiner Stimme – in sein Lied mit einstimmen.

7 Kommentare

  1. Walter:

    Danke! Das ist ein echt guter Vergleich! Hilft mir sehr weiter!

  2. Wegbegleiter:

    Wunderschöner Vergleich – werde ich mal auf meinem Blog referenzieren, denn das ist einfach nur treffend!

  3. Gottes Wort und Beethoven « Wegbegleiter - Fährtensucher - Wellenreiter:

    [...] Haso hat heute morgen auf einer ganz poetischen Ebene ein schönes Bild gebraucht, um den Charakter von Gottes Wort deutlich zu machen. Es ist kein Text um seiner selbst willen, sondern eine Aufforderung zum Tanz, eine Einladung zum Mitsingen – schaut’s euch an! [...]

  4. Tino:

    ich liebe diese symphonie!

  5. Tiefebene:

    Die Partitur der göttlichen Musik (1)…

    Neulich habe ich bei Haso einen Vergleich gefunden, der mir ausgezeichnet gefallen hat: Die Bibel entspricht einer Notenpartitur. Noten sind wichtig, aber sie sind nicht die Musik. Gott will, dass wir in der Bibel die Musik seines Wortes hören – ….

  6. Die Partitur der göttlichen Musik (2) « Tiefebene:

    [...] Die Partitur der göttlichen Musik (2) Veröffentlicht 21. Juli 2007 Zukunft der Gemeinde , Bibel , “Christentum” Der vorige – von Haso inspirierte – Post ist mir zu einer Parabel über den Umgang mit der Bibel geraten: Die Bibel als Partitur, nach der Menschen ihre Lebens-Musik machen. Jetzt will ich, anknüpfend an diese Parabel, in ein paar Thesen zusammenfassen, was sich für mich aus diesem Vergleich ergibt: [...]

  7. Form aus Bewegung « Auf Schleichwegen zum Christentum:

    [...] Haso hatte ja vor einiger Zeit das schöne Beispiel, dass das Wort Gottes quasi die Partitur sei, und wir die Spieler, die es in immer neuen Kontexten zum Leben erwecken. Vielleicht muss man das aber noch viel radikaler sehen und der Übergang von der Moderne zur Postmoderne gleicht eher einem Übergang von der Klassik zum Jazz: Es gibt keine Partitur, sondern nur die Improvisation. Die Grundlage, ‘der Jazz’ ist der Geist Gottes, aus dem wir leben und der eine Minimalform bildet und gleichzeitig doch so immens gross ist (Siehe auch Peter Rollins Konzept der Hypernymität). Und da wir quasi gezwungen sind, Cluster (z.B. Gemeinden) zu bilden, müssen wir zuhören und erkennen, nach welchen Rhythmen sich die anderen bewegen und wie man da einsteigen kann – oder eben nicht. [...]

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