6
Dezember
2007

Noch ein Bericht aus Berlin

Kerstin Kaie ist Christ und gegenwärtig als “Projektleiterin für die Imagekampagne SoldinerKiez” tätig – laut Berliner Sozialatlas der schlimmste Wohnbezirk der Haupstadt.

In der gestrigen Ausgabe der Berliner Zeitung schreibt Kerstin über ihre Erfahrungen als Anwohnerin und über ihre Liebe zu diesem Kiez: “Schön wohnen in Wedding.” Unter anderem berichtet sie von dem lebendigen Adventskalender “In 24 Tagen um die Welt“, einer Folge von 24 Veranstaltungen mit jeweils unterschiedlichem kulturellem Hintergrund.

Ihr Fazit:

Und wer sich einladen lässt in dieses schlechteste Gebiet der Stadt, der kann jeden Tag eine neue kulturelle Erfahrung machen und sich vor allem selbst ein Urteil bilden, wie gut es sich hier leben lässt. Schöne Wohnungen sind übrigens noch genug frei.

3 Kommentare

  1. Matthias:

    Gestern habe ich in meiner Tageszeitung den Artikel gelesen und er hat mich sehr bewegt, ohne zu wissen das Kerstin Kaie Christ ist. Ich selber wohne in Berlin “tieforange” mit Tendenz zu “knallrot”. Wegziehen oder bleiben? Aber, ist es denn die Lösung, wenn wir Christen uns in die tollen “blaugrünen” Kieze verabschieden? Oder, haben wir als Christen eine Chance die schlimmen Wohnbezirke lebenswerter zu machen? Ich empfinde das als eine drängende Frage. Hat GfB dafür Konzepte?

  2. Peter:

    Hallo Haso,
    zuerst bin ich froh wieder von Dir zu hören.
    Und zum zweiten finde ich auch diesen Beitrag sehr gut.
    Gruß
    Peter

  3. haso:

    @Matthias: Ich denke, das ist nicht zuallererst eine Sache von “Konzepten”, sondern von Beziehungen. Wenn man etwas positiv verändern will, ist es besser, nicht allein zu sein. Kennst du andere Leute / Christen in deiner Nachbarschaft, mit denen du darüber sprechen kannst, ob ihr in eurem Kiez etwas bewegen wollt / könnt? Was dann die “Konzepte” angeht, gäbe es sicher bei uns einige Leute, die diesbezügliche Erfahrungen gemacht haben und Rat geben können.

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